Weisheiten für's bewusste Leben

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Die nachstehenden Weisheiten sind in Kurzform zusammengefasste wesentliche Inhalte aus den wichtigsten Themen von Lifegate und zu dem Buch „Lifebook - Das Buch des Lebens“. Immer dann, wenn sich über unserem Leben eine Schwere oder ein Schatten legen möchte, mögen sie dazu dienen, dass wir wieder eine bewusste Sehensweise annehmen können und Licht und Zuversicht in unser Leben zurückkehrt.

 

Alles, was ist, ist Gott

Gott ist, und alles, was ist, ist Gott. Gott ist das Sichtbare und das Unsichtbare. Gott ist „Alles-Was-Ist“ und „Alles-Was-Nicht-Ist“. Gott ist unser aller Vater. Wir sind alle Gottes Kinder. Wir sind alle eins.

 

Wir sind alle eins

Es gibt kein wirkliches Getrenntsein zwischen den unterschiedlichen Rassen auf unserer Erde und es gibt kein wirkliches Getrenntsein zwischen den verschiedenen Spezies des gesamten Universums. Das große ewige Geheimnis ist, das wir alle eins sind. Es gibt im gesamten Universum auch nur einen Gott (Schöpfer) - und nicht nur einen Gott von „Himmel und Erde“. Gott ist alles, was ist - und wir alle sind manifestierte Göttlichkeit, die zusammen Gott sind. Wir alle haben erschaffen, was ist und haben auch den Zustand einer bestimmten Lebensform - z. B. Mensch - geschaffen bzw. erwählt. In dieser von uns selbst erschaffenen Lebensform, oder der von uns selbst erschaffenen Spezies, möchten wir auf der Ebene der Gefühlsmäßigkeit erfahren, was wir auf der Ebene der Begrifflichkeit schon wissen.

 

Wir können alles sein, tun und haben

Wir können alles sein, tun oder haben – was immer wir uns vorstellen. Weil wir alle Gottes Kinder (Kinder = Sohn oder Tochter) sind, verfügen wir auch alle über die göttliche Macht und schöpferische Energien, die alles möglich machen. Gott hat den Lebensprozess und das Leben selbst, so wie wir es kennen, erschaffen. Alles Weitere erschaffen wir uns selbst - denn Gott hat uns die freie Wahl gegeben, damit wir mit unserem Leben so verfahren, wie wir es wollen.

 

Es gibt keinen Mangel

Es ist für alle genug da - es gibt keinen Mangel. Das, was wir uns wünschen oder haben möchten, ist schon vorhanden bzw. da - es muss von uns lediglich durch Erwählung abgerufen werden.

 

Es gibt nichts, was wir tun müssen

Es gibt nichts, was wir auf dieser Erde sein, tun oder haben müssen. Es gibt aber vieles, was wir sein, tun oder haben möchten - und das, um uns darin zu erfahren bzw. neue Erfahrungen zu machen.

 

Es gibt kein Ende und keinen Tod

Es gibt keinen Anfang und kein Ende - es gibt keinen Tod - es gibt nichts, vor dem wir uns sorgen oder fürchten müssten. Es gibt nur ein „Jetzt“ - in dem alles, was ist, ist in einem ständigen Prozess der Bewegung und Veränderung ist. Nach dem Leben - wie wir den Bereich des „Relativen“ nennen, in dem wir Menschen auf diesem Planeten Erde leben - gehen wir durch eine Tür, die wir den Tod nennen, in einen anderen Bereich. Aus diesen Bereich des „Absoluten“, können wir uns zu einer anderen Lebensform entscheiden. Selbstverständlich könnte dies auch erneut ein Leben als Mensch sein - z. B. als ein anderes Geschlecht. Wir können uns aber auch für eine andere Lebensform auf dieser Erde bzw. auf einen anderen Planeten entscheiden.

 

Angst & Liebe die wichtigsten Emotionen

Angst ... zieht das an, vor dem wir uns fürchten. Liebe ... lässt alles werden und macht alles möglich. Dies sind die zwei wichtigsten Emotionen des Lebens.

 

Geben ist seliger denn nehmen

Geben ist seliger denn nehmen. Also seien wir bereit, immer zu geben, bevor man es uns nimmt. Man kann uns nichts nehmen, dass wir schon zuvor bereit waren, zu geben. Der Mangel, der durch das vermeintliche „Weg“-Geben entsteht, wird durch die richtige Einstellung wieder hergestellt bzw. aufgefüllt.

 

Lebe in den Tugenden Gottes

Lebe in und mit den Tugenden Gottes: absolut freudig, liebend, akzeptierend, segnend und dankbar. Genieße freudig jeden Augenblick des Lebens, erlebe mit Freuden die wunderbare Schöpfung deines Seins auf dieser Erde. Liebe und akzeptiere deinen Nächsten so, wie er ist, wie er handelt und wie er denkt - es ist sein erwähltes Leben. Akzeptiere und segne jeden Tag deines Lebens, akzeptiere und segne das Leben deines Nächsten und jedes Leben auf diesem Planeten. Sei dankbar für alle Erfahrungen, die du bisher gemacht hast und die du noch machen wirst. Denke dabei immer daran, wir machen keine Fehler - wir machen nur Erfahrungen.

 

Sorge dich nicht - lebe!

Ein unbeschwertes, inspiratives und schöpferisch ausgefülltes Leben kann nur gelebt werden, wenn wir uns über das Sein, Tun und Haben entsprechend unserer Entscheidungen, Handlungen und Wege - die wir begehen möchten - keine Sorgen machen. Es gibt keine berechtigten Gründe der Sorgen zu unserem Leben. Sorgen entstehen in unseren Gedanken und werden durch Akzeptanz manifestiert - also vermeintliche „Wirklichkeit“. In dem Wir uns keine Sorgen machen, bestehen auch keine Sorgen. Wer ist schon in der Lage, mit all seinen Sorgen sein Leben auch nur um eine geringe Distanz zu verlängern. Darum sorgt euch nicht um den morgigen Tag, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass ein jeder Tag seine eigene Problematik hat. Lebe also immer nur einen Tag nach dem Anderen. Jeder neue Tag ist eine neue Tür, die wir erst am Morgen des Tages öffnen. Mit dem Öffnen der Tür wird sich auch das Leben für den jeweiligen Tag ergeben. Nach Beenden des Tages, schließen wir diese Tür und werden sie weder weiter benötigen noch das Bedürfnis haben, sie noch einmal zu öffnen. Nicht die Vergangenheit - an der wir nichts mehr ändern können - und auch nicht die Zukunft - die wir noch nicht kennen - ist für unser Leben wichtig, sondern nur der heutige Tag.

 

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Wenn du Gott - der alles ist, was ist und wir alle ein Teil von ihm sind - von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt liebst (Auszug aus der Bibel), dann liebst du auch dich selbst. Folglich liebst du auch alles, was ist und deinen Nächsten wie dich selbst. Somit ist „Liebe deine Nächsten wie dich selbst“ das größte und wichtigste Gebot.

 

Lieben zu können ... der Weg zu wahrer Zufriedenheit

Tiefe Zufriedenheit und innerer Reichtum können nicht dadurch erlangt werden, dass wir geliebt werden, sondern wenn wir lieben können. Lieben zu können, ist ein Seinszustand, der uns bewusst werden lässt, wer-wir-sind. Wer wirklich tief und innig liebt, braucht nichts und erwartet nichts im Leben, er genießt aber alle Möglichkeiten, die sich ihm bieten und erfreut sich daran. Liebe zwingt sich nicht auf, sondern akzeptiert andere Mitmenschen, Lebewesen und Lebensformen so, wie sie sind oder es ist. Liebe erkennt in dem Bestehenden und Vorhandenen „die Einzigartigkeit“, und trachtet nicht danach, es verändern zu müssen. Liebe kennt keine Trennung, zwischen verschiedenen Rassen und Lebewesen. Liebe kennt Gott - aus dem Sie stammt - und erkennt somit sich selbst. Mit diesem Bewusstsein schließt sich der göttliche Kreislauf: Der Mensch liebt sich selbst und somit alles, was ist. Liebe wird zu dem, was sie ist: „Gott!“

 

Wir müssen nichts lernen

Das Leben ist keine Schule. Dass das Leben eine Schule sei, ist Bestandteil unserer auf menschlicher Erfahrung gegründete Mythologie. Die Schule ist ein Ort, wo wir hingehen, wenn wir etwas wissen wollen, was wir noch nicht wissen. Wir gehen dort aber nicht hin, wenn wir bereits etwas wissen und dieses Wissen ganz einfach erfahren wollen - was im Bezug zum Leben so ist. Das Leben gibt uns die Gelegenheit, auf der Erfahrungsebene etwas kennenzulernen, was wir bereits auf der Ebene der Begrifflichkeit wissen. Wir müssen nichts lernen, um dies zu tun. Wir müssen uns nur an das erinnern, was wir bereits wissen, und danach handeln. Wir sind hier, um uns wieder neu zu erschaffen, wer-wir-sind.

 

Sei Schöpfer deines Leben

Das tiefste Geheimnis ist, dass das Leben nicht ein Entdeckungsprozess, sondern ein Schöpfungsprozess ist. Wir entdecken uns nicht selbst, sondern wir erschaffen uns neu. Trachten wird deshalb nicht danach herauszufinden, wer-wir-sind, sondern trachten danach zu entscheiden, wer-wir-sein möchten.

 

Es gibt keine Verpflichtungen

Es gibt keine Verpflichtungen. Ebenso gibt es keine Beschränkungen oder Begrenzungen, keine Richtlinien oder Regeln. Wir sind auch nicht durch irgendwelche Umstände oder Situationen gebunden, nicht eingeschränkt durch irgendeinen Kodex oder ein Gesetz. Wir sind auch nicht für irgendeine Ungehörigkeit zu bestrafen - denn in den Augen Gottes gibt es nichts „Ungehöriges“. Nur ein Leben in völliger Freiheit lässt uns zu dem werden, wer wir wirklich sind - nämlich Gottes Kinder. Und nur in dessen Kontext kann Gottes großer Plan vollendet werden. Wir haben keine Verpflichtung in einer Beziehung oder unserer Beziehung zu sämtlichen Dingen. In allem was wir tun - aus einem Gefühl der wunderbaren Gelegenheiten heraus, die uns unsere Beziehungen oder die Beziehung zu allen Dingen bieten – bietet sich die Gelegenheit uns zu entscheiden und zu sein, wer wir wirklich sind. Solange wir das anders sehen, werden wir den Kern der Sache (das Leben) nicht verstehen.

 

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel. Im Leben geht es nicht, um irgendwohin zu gelangen - also ein Ziel zu verfolgen - auch nicht um Erfolge, Gewinne oder Gewinnen. Im Leben geht es aber auch nicht um Entsagung. Leben bedeutet Inspiration, Leidenschaft, Schöpfung und Erfahren - das ist der Weg des Lebens - der Weg der Selbstverwirklichung.

 

Hab Vertrauen in das Leben

Haben wir Vertrauen in den göttlichen und spirituellen Weg. Wer dem göttlichen, spirituellen Weg vertraut, der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt und im Bach gewurzelt. Denn obgleich eine Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün, und sorgt nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern er bringt ohne Aufhören Früchte. Wer aber dem göttlichen, spirituellen Weg nicht vertraut und sich auf Menschen, seinem Geist und Körper verlässt, der ist wie eine Heide in der Wüste und wird nicht sehen den zukünftigen Trost, sondern wird bleiben in der Dürre, in der Wüste, in einem unfruchtbaren Lande, da niemand wohnt (Auszüge aus der Bibel). Vertrauen ins Leben bedeutet aber auch Loslassen: Diese Lebenseinstellung entspricht einem natürlich verlaufenden Fluss, der bei Entstehung seinen Verlauf ohne Einwirkung von außen gebahnt hat und auch weiterhin bahnen darf. Da wir zu diesem Fluss ein tiefes Vertrauen haben, lassen wir uns auf ihn einfach treiben und lösen wir uns von den Gedanken, wohin uns der Fluss führen wird. Wo immer uns der Fluss auch hinbringen wird oder wir ankommen werden, sind wir sicher, dass es für uns das richtige Ziel oder der richtige Bereich ist. Eine Variante, die auf Vertrauen gebaut ist und über der wir Ruhe, Harmonie und Frieden erfahren und erleben – und dies an einem Ort oder in einem Bereich, den wir als den Richtigen akzeptieren.

 

Genieße alles – brauche nichts

Brauche nichts. Wünsche und genieße alles. Wähle, was sich zeigt. Spür und fühle deine Gefühle. Weine dein Weinen. Lache dein Lachen. Achte deine Wahrheit. In allem, was ist, ist Vollkommenheit. Wenn du Gottes Vollkommenheit erkennen möchtest, trachte durch Bewusstseinswandel danach dies zu erkennen. Auch wenn sich alle Emotionen erschöpft haben, sei still und wisse, dass Gott immer noch gegenwärtig in dir ist. Mit anderen Worten, sieh auch inmitten der Tragödie die Herrlichkeit des Prozesses - dass unser Leben ausmacht. Das Leben ist wie ein Spiel, bei dem es kein Verlieren und keine Verlierer gibt. Genieße einfach das Leben wie die Fahrt in einer Achterbahn. Wenn du dich dem Auf und Ab der Fahrt/dem Leben hingibst (Vergleich: im Leben einfach alles genießen), dann ist es angenehm leicht und aufregend für dich. Aber wenn du dich gegen das Auf und Ab sträubst (Vergleich: im Leben unbedingt etwas brauchen und wollen - oder Umstände nicht akzeptieren können), dann wird die Fahrt/das Leben anstrengend für dich und manchmal sogar eine Tragödie.

 

Liebe das Leben

Das Leben zu lieben, mit all seinen Facetten und Möglichkeiten, die es uns bietet, das ist wahres göttlich gegebenes Leben. Das wahre Leben kann nur gelebt werden, wenn wir es auch lieben. Das funktioniert aber nicht, wenn wir etwas in unserem Leben sind, tun oder haben, was wir nicht mögen, das Leben mit Sorgen und Grämen belasten, oder mit Verpflichtungen und Beschränkungen einschränken lassen. Indem wir aber erkennen und wissen, wer-wir-sind, werden wir bemüht sein, nicht einen Tag damit zu vergeuden - und lieben und akzeptieren daher alles, was sich in unserem Leben an neuen Varianten und Erfahrungen bietet. Jeder neue Tag ist eine neue Schöpfung unseres Selbst und bietet uns die Möglichkeit, das zu werden, was wir-sein-wollen. Ist es nicht ein wunderbar und vollkommenes, ewiges göttliches Spiel, dass man nur lieben kann? … Also ... lasst uns das Leben lieben!